Vertragsnaturschutz

Vertragsnaturschutz Abwicklung mit den Landwirten

Im Vertragsnaturschutz  werden Naturschutzmaßnahmen im Rahmen freiwilliger  Vereinbarungen mit Landwirten durchgeführt. Im Gegenzug bekommen diese für entstehende Ertragsverluste Ausgleichszahlungen aus EU-, Landes- und Kreismitteln.
1985 legte das Land NRW mit der Landwirtschaft  ein „Programm für eine umweltverträgliche und standortgerechte Landwirtschaft in NRW“ auf, welches seit 1987 in der Nordeifel als Mittelgebirgsprogramm bekannt war. Dieses ging mit der Änderung der Förderrichtlinie 1996 in das „Kulturlandschaftsprogramm“ (KULAP) über.
Die gezahlten Ausgleichszahlungen richten sich nach der Höhe des potentiellen Ertragsverlustes und dem erhöhten Aufwand bei der Bearbeitung. Die Auflagen im Vertragsnaturschutz auf Grünland- und Ackerflächen reichen von Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und Düngung, späterer Mahd, geringer Viehbesatz, Belassen ungespritzter Ackerrandstreifen bis hin zum Ernteverzicht.  
Aufgrund der Lage des Kreises Euskirchen und seiner vielseitigen naturräumlichen Ausstattung von Zülpicher Börde bis ins Mittelgebirge werden hier zahlreiche Förderpakete des Vertragsnaturschutzes NRW ausgeschöpft. Die Akzeptanz für das Programm ist so hoch, dass über 400 Landwirte teilnehmen und die Biologische Station im Kreis Euskirchen mit mehr als 2.500 Hektar Grünland- und Ackerflächen eine der größten „Vertragsnaturschutz-Biostationen“ in NRW ist.
Die Mitarbeiter der Biologischen Station betreuen und beraten die Landwirte und den Kreis Euskirchen während der Antragsphase und der in der Regel 5-jährigen Bewilligungslaufzeit.
Auf potentiell wertvollen Flächen, auf denen vor einer landwirtschaftlichen Nutzung eine Erstpflege durchgeführt werden muss, betreut die Biologische Station die Umsetzung der Kreispflegemaßnahmen. Hierzu zählen beispielsweise die Entbuschung von Magerrasen oder der Schnitt von Kopfweiden. Teilweise werden diese aktiven Landschaftspflegemaßnahmen auch unmittelbar von Mitarbeitern der Biologischen Station in Zusammenarbeit mit Ehrenämtlern, Bundesfreiwilligen und Praktikanten durchgeführt.


Ansprechpartner für Landwirte

    • Ansprechpartner der Biostation Kreis Euskirchen
      • Günther, Heike - Tel.: 02486 / 9507-13 Gebiet: Schleiden, Kreisweites Ackerrandstreifenprogramm, Streuobst
      • Köhler, Ute - Tel.: 02486 / 950716  Feldhamster
      • Meisberger, Stefan - Tel.: 02486 / 9507-12 Gebiete: Zülpich, Dahlem, Hellenthal
      • Roden, Julia  - Tel.: 02486 / 9507-16 Gebiet: Blankenheim, Hellenthaler Ländchen
      • Schulze, Michael - Tel.: 02486 / 9507-15  Gebiete: Bad Münstereifel, Kall, Nettersheim, Streuobst
      • Zehlius, Julia - Tel.: 02486 / 9507-17  Mechernich, Artenreiche Feldflur, Feldvögel, Acker
    • Ansprechpartner der Untere Landschaftsbehörde Euskirchen
      • Velser, Lydia - Tel.: 02251 / 15-567
      • Blindert, Katja - Tel.: 02251 / 15-567

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