Alte Streuobstwiesen in Eifel und Börde

LVR-Projekt:  „Alte Streuobstwiesen in Eifel und Börde:

Inventur, Schutzkonzept und Themenwege im Kreis Euskirchen“

August 2013 bis Dezember 2014

Streuobstwiesen bestehen aus einem in mehr oder weniger lockerem Verband gepflanzten Obstbaumhochstämmen auf Grünland.
Als Kulturbiotop zeichnen sie sich durch die Mehrfachnutzung der Fläche aus: Beweidung oder Mahd des Grünlandes und die Obsternte. Zusätzlich findet das Vieh unter den Bäumen Schatten.

Die hochstämmigen Bäume, die "verstreut" in der Landschaft stehen, tragen unterschiedliches Obst wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen oder Walnüsse. Die Wiese kann als Weideland genutzt werden.

Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas und sind bedeutende Zeugen einer vergangenen Selbstversorgerkultur.

Lebensraum Streuobstwiese

Die Streuobstwiese ist zwischen Wald und Wiese angesiedelt und bietet durch ihren Strukturreichtum Lebensraum für ca. 3000-5000 Tierarten. Es gibt keine Arten, die nur auf Streuobstwiesen vorkommen, jedoch wird der Lebensraum gerne angenommen, zumal die strukturarme Landschaft kaum Rückzugsraum bieten kann. Der Steinkauz ist eine der Arten die fast nur noch in Streuobstwiesen vorkommt und deshalb oft als Symboltier für diese Kulturlandschaft genutzt wird. Streuobstwiesen sind Jagdbiotop für Fledermäuse (Bechstein-, Fransen- und Langohrfeldermaus), Fuchs, Dachs, Marder und verschiedene Greif- und Singvögel. Insekten sind in allen Stockwerken der Streuobstwiese zu finden, dazu kommen Schnecken und Regenwürmer, die gerne erbeutet werden. Das Nahrungsnetz innerhalb der Streuobstwiese ist komplex und deshalb ökologisch von großer Bedeutung. Neben diesen ökologischen Funktionen dienen die Obstbäume als Brutplatz, Sing- und Ansitzwarte für Vögel. Die Obstwiese kann als Nahrungsreservoir, z.B. als Nektarweide für die Blütenbesucher dienen. Als Überwinterungsquartier und Schutz vor Fressfeinden bietet die Streuobstwiese geeigneten Raum als Teillebensstätte.

Streuobstwiese als Kulturlandschaftselement

Als übergeordnete Struktur unterteilt sie die Landschaft und kann für wandernde Tiere als Orientierungshilfe dienen. Durch den Bewuchs hält sie im Gegensatz zu den Ackerflächen Regenwasser länger zurück und verhindert damit Wasser- und Nährstoffverluste. Durch den Wasserspeicher und den verringerten Winddruck sorgen Streuobstwiesen für ein ausgeglichenes Kleinklima. Ihr ästhetisches Erscheinungsbild und ihr Charakter prägen die Landschaft von Eifel, Voreifel und Börde.

Gefährdung und Entwicklung

Die Streuobstwiesenbestände in Nordeifel und Börde sind durch mangelnde Pflege und zunehmende Überalterung bedroht und von drastischen Flächenverlusten betroffen. Damit einhergehen die Bedrohung der den Streuobstwiesen eigene Arten- und Sortenvielfalt und eine strukturelle Verarmung der Landschaft in Eifel und Börde.

Überalterung der Bestände

Pflaumenbäume sterben nach ca. 60 Jahren ab, gefolgt von Kirsche und Apfel (60-100 Jahre). Walnuss und Birne halten sich länger (bis 120 Jahre), brechen aber schließlich auch zusammen. Da kein Jungwuchs folgt, verkahlt die Fläche. Baumruinen sind zwar ökologisch wertvoll, ohne das Mikroklima der bestehenden Streuobstwiese nimmt ihre Bedeutung jedoch ab.

Fortschritt in der Landwirtschaft - Rückgang der Obstwiesen

In den 70er Jahren führte eine Prämie für Obstbaumrodungen zu einem starken Rückgang der Streuobstflächen. Die Nutzung und Entwicklung der landwirtschaftlichen Maschinen erschwert heute den Anbau von Hochstämmen, da der Reihenabstand zwischen den Bäumen für die neuen Gerätemaße zu eng ist. Die Selbstversorgung mit eigenem Obst spielt nur für sehr wenige Bürger noch eine Rolle. Eine Nachpflanzung seitens der Landwirte ist daher wirtschaftlich uninteressant.

Pflegenotstand

Viele Obstwiesen sind eingewachsen und schlecht gepflegt. Dadurch vergreisen die Bäume, haben dicke, moosbewachsene Stämme, die anfällig für Pilzinfektionen sind und tragen in ihren Kronen Misteln. Oft hat sich Efeu der Bäume als Kletterhilfe bedient oder Sträucher nutzen die Lücken und verwandeln den Bestand in eine kleine Wildnis.

Das hohe Gras bietet Raum für Wühlmäuse und mangelnde Absicherungen überlassen die ungeschützte Baumrinde dem Wildverbiss. Stammschäden, Scheuerstellen, Astbrüche und Totholzlasten schwächen den Bestand. 2014 waren etwa 30 % der erfassten Streuobstwiesen im Kreis Euskirchen in einem ungepflegten Zustand. Das soll durch Vertragsnaturschutz und Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden.

Krankheiten und Schädlinge

Verheerende Krankheiten, wie der meldepflichtige Feuerbrand-Erreger, können ganze Bestände kurzzeitig vernichten. Neu ist der Apfelbaumbohrer aus Übersee. Neben diesem gibt es eine ganze Reihe von Schädlingen, hauptsächlich Insekten, Pilze, Bakterien und Virosen.

In einer gesunden und ökologisch hochwertigen Streuobstwiese werden Schädlinge durch Nützlinge reduziert, durch die Baumpflege lassen sich Infektionen eingrenzen.

Neubaugebiete

Die Ausweisung neuer Baugebiete ist ein Problem, denn die ehemals Dörfer umgebenden Streuobstgürtel sind zu begehrtem Bauland geworden.

Dennoch sind im Kreis Euskirchen noch großflächige alte Streuobstwiesenbestände vorhanden, die als Lebensraum für bedrohte Arten, wie u.a. den Steinkauz, dienen. Zudem besteht für diese Streuobstbestände die Möglichkeit einer (Wieder-) Inwertsetzung durch lokale Vermarktung und ehrenamtliches Engagement.

Durch das vor kurzem abgeschlossene LEADER-Projekt „Kompetenznetzwerk Streuobstwiesen“ existiert bereits eine Informationsplattform für den Streuobstbereich, die in der Region durch ehrenamtliche und private Initiativen unterstützt wird: SoNNe eG, Renette Eifeler Obstwiesen e.V., FÖNO und Naturschutzverbände.

Zudem wurden viele ökologisch bedeutsame Streuobstwiesen im Rahmen des Kulturlandschaftprogrammes im Kreis Euskirchen in Kooperation mit der Biologischen Station und dem Landschaftsverband Rheinland instand gesetzt und wieder einer regelmäßigen Pflege und Bewirtschaftung zugeführt. Im Kreis Euskirchen fehlte jedoch eine flächendeckende Erfassung und Bewertung ökologisch besonders wertvoller Streuobstwiesen. Daran knüpfte das gerade fertig gestellte Projekt „Alte Streuobstwiesen in Eifel und Börde: Inventur, Schutzkonzept und Themenwege im Kreis Euskirchen“ an.

Der Landschaftsverband Rheinland arbeitet mit den Biologischen Stationen im Rheinland im Rahmen des Kooperationsprogrammes „Netzwerk Umwelt“ zusammen. In diesem Kontext finanzierte der LVR das Projekt „Alte Streuobstwiesen in Eifel und Börde: Inventur, Schutzkonzept und Themenwege im Kreis Euskirchen “, das von der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. durchgeführt wurde.

Ernte und Vielfalt der Verwertung am Beispiel Apfel

Ein ausgewachsener Apfelbaum (ca. 50 Jahre) liefert durchschnittlich 25 kg Äpfel pro Jahr. Für einen qualitativ hochwertigen Ertrag erntet man die Äpfel nach Reifezeitpunkt. Dazu benutzt man die eigenen Hände oder einen Apfelpflücker und pflückt einzelne Früchte, oder man schüttelt mit Hilfe von Stangen die kostbaren Früchte vom Baum. Die Früchte werden je nach Sorte (es gibt Mehrsortenbäume) verlesen, verpackt, gelagert und verarbeitet.

Die Äpfel für Tafelobst sind meist süß-fruchtige Qualitätsfrüchte, die direkt verzehrt werden sollten. Lageräpfel entwickeln oft später die Süße, den Duft und die Farbe. Mostäpfel und Saftäpfel werden gewaschen und mit einer Saftpresse verarbeitet. Je nach Wunsch wird der Saft in Flaschen abgefüllt oder zu Apfelwein (Viez) vergoren.

Eine gute Haltbarkeit haben Dörrfrüchte, die die Süße als gummiartige Apfelringe speichern. Backäpfel, sind dem Namen nach Zutat für die besten Apfelkuchen und dann gibt es noch Apfelmus. Je nach Apfelsorte weiß oder rosa, veredelt es jedes Gericht. Neben Marmelade, Gelee und eingelegten Früchten sind Äpfel eine gute Zutat für herzhafte Eintöpfe. Für jede Verwendung gab es früher eine bestimmte Sorte, z. B. den Gelier-Apfel, der durch seinen hohen Pektingehalt besonders gut für feste Marmelade sorgte, aber roh genossen weniger schmackhaft war.

Auch das andere Obst lässt sich schmecken, für Genießer als Wein oder Obstbrand, für Kinder als saftige Erfrischung im Obstsalat oder als krönender Abschluss als Dessert (z. B. Birne Helene, Bratäpfel). Neben dem vielen Obst wie süßen oder sauren Kirschen, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen, Mispeln, Pfirsiche und Co gibt es Walnussbäume mit ihren herausragenden Früchten. Der Platzanspruch ist groß, die Ernte setzt erst spät (mit 20-30 Jahren) ein, dennoch sind Walnussbäume sehr beliebt: Die schmackhaften Nüsse lassen sich gut lagern, aus den grünen Walnüssen stellt man Likör her und mit den Walnussschalen lassen sich Textilien oder auch Haare färben. Ein wärmeliebender Vertreter ist die Marone, die bei uns aufgrund des kühlen Klimas noch sehr selten vorkommt.

Neben den Früchten liefert eine Streuobstwiese einen geringen Anteil Brandholz und mancher Obststamm lässt das Herz eines Drechslers und Schreiners höher schlagen. Die Farbe und Maserung des Pflaumen- und Kirschholzes ist auch bei Bildhauern beliebt.

Dazu spenden die Obstbäume zu Lebzeiten Schatten an heißen Tagen, halten Mücken ab (Walnuss) und lassen uns den Artenreichtum der Tierwelt erleben.

Das durch den LVR geförderte Projekt der Biologischen Station gliederte sich in folgende drei Projektabschnitte:

Inventur – Streuobstkartierung im Kreis Euskirchen

Jennifer Thelen, Projektleiterin „Alte Streuobstwiesen in Eifel und Börde"

Die Streuobstkartierung enthielt eine kreisweite Erfassung von alten Streuobstwiesenbeständen, die hinsichtlich ihres Pflegezustandes und ihrer ökologischen Wertigkeit beurteilt wurden. Um potentielle Altbestände ausfindig zu machen, wurde eine Luftbildauswertung vorgenommen und anhand der digitalen Flächenidentifikation eine Karte erstellt. Diese Karte diente neben Hinweisen aus der Bevölkerung zur Verortung der kartierten Bestände. Die Kartierung erfolgte jeweils in den entsprechenden Gebieten und bezog eine Beschreibung des Wiesenzustandes und der umgebenden Landschaftsstruktur mit ein. Dadurch konnte eine ökologische Wertigkeit der einzelnen Streuobstwiese ermittelt werden.

Schutzkonzept

Zur Erhaltung der schützenswerten Streuobstbestände im Kreis Euskirchen wurde ein digitales Kataster verbunden mit einem Geoinformationssystem erstellt. Eine Datenbank gibt nun Auskunft über die einzelnen Streuobstwiesen und dient als Grundlage für ein Schutzkonzept. Durch die Freigabe der auf der LVR-Plattform „KuLaDig“ (Kulturlandschaft Digital) soll die Öffentlichkeit einen Überblick über die ökologisch und kulturhistorisch bedeutsamen Streuobstwiesenbestände entlang der Themenwege bekommen.

Aus den gewonnenen Daten wurde eine Prioritätenliste unter Berücksichtigung der ökologischen Wertigkeit und des Pflegezustandes der Bestände erarbeitet. Eine Auswertung zeigte dann, wo ein besonders hoher Handlungsbedarf im Rahmen eines Schutzkonzeptes besteht. Als Schutzkonzeptumsetzung sollen Maßnahmen wie Baumpflege, Ergänzungspflanzungen und Beratung in Abstimmung mit den Grundstückseigentümern durchgeführt werden. Grundlage dafür sollen der Vertragsnaturschutz und Förderprogramme und eine onlinebasierte „Streuobstbörse“ sein.

Themenwege

Durch die neue angelegten Streuobst-Themenwege in Mechernich-Glehn, Zülpich und Weilerswist sollen Wanderer über Schautafeln und attraktive Wanderrouten an Streuobstwiesen über unser Kulturgut sowie dessen Pflege und Nutzung informiert werden. Über die Themenwege soll das Informationssystem KuLaDig über die Grenzen des Kreises Euskirchen hinaus bekannter werden.

Das Projekt wird von der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. in Kooperation mit dem Fördermittelgeber LVR, der Unteren Landschaftsbehörde im Kreis Euskirchen, den Naturparken Nordeifel und Rheinland und verschiedenen Streuobstinitiativen durchgeführt.

Die drei Themenwege bestehen aus jeweils 6 Informationstafeln, die entlang der ausgeschilderten Wege aufgestellt sind. Sie unterscheiden sich jeweils um zwei Informationstafeln mit den Themen "Historie" in Zülpich/Silberberg und "Ernte und Verarbeitung-Kulinarische Apfelvielfalt" in Glehn und Weilerswirst/Erftauen.

Die Einführungstafeln sind jeweils auf die Gebiete und den Weg abgestimmt.

Themenweg Zülpich Am Silberberg:

Der Schatz am Silberberg

Die Streuobstwiesen am Silberberg zeichnen sich durch ihre Arten- und Sortenvielfalt und durch ihre unterschiedliche Altersstruktur aus. Das diese Flächen bis heute erhalten blieben, verdanken wir dem ehrenamtlichen Einsatz von C.-F. Jacobs (Kreisverband Natur- und Umweltschutz Kreis Euskirchen) und der finanziellen Unterstützung der HIT Umwelt- und Naturschutz-Stiftungs GmbH, durch die die Planungsfläche „Am Silberberg“ zu einem Naturschutzgebiet erklärt wurde. Dieses Gebiet umfasst neben den Streuobstbereichen ein Stillgewässer, artenreiche Feuchtwiesen, Hecken und Mähwiesen, die als Naherholungsgebiet genutzt werden.

Themenweg

       

Der Streuobstlehrpfad Zülpich Silberberg bietet den Besuchern einen Einblick in die Sortenvielfalt, den Lebensraum, die Bewirtschaftung und Pflege der lokalen Streuobstwiesen. Durch das Gebiet am Silberberg wird das historisch gewachsene Landschaftsbild am Rande der Stadtmauer ersichtlich und bietet sich in seiner einzigartigen Schönheit dem Besucher dar.

Historie Silberberg

1800 gab es nördlich und westlich von Zülpich, ehemals Tolbiacum, entlang der Stadtmauer einen geschlossenen Streuobstgürtel. Die Streuobstwiesen -weiden und -gärten (Bungerte) und Obstäcker bildeten einen lebenden Windschutz in der Ebene von Zülpich. Der Obstanbau nahm dabei etwa doppelt so viel Fläche ein, wie das Stadtgebiet innerhalb der Mauern. Damit lässt sich die Bedeutung des lokalen Obstbaus zeigen.

In den 70er Jahren wurde über eine Rodungsprämie ein Großteil der Obstbestände in Ackerland umgewandelt. Von allen größeren Streuobstflächen blieben nur der Teil am Wallgraben und der Silberberg übrig.

1980 sollte der Silberberg als Baugebiet ausgewiesen werden.              

Durch das Engagement von Herrn C.-F. Jacobs (KNU Euskirchen) wurde 2008 der Silberberg mit dem Stadtwald Zülpich zum Naturschutzgebiet erklärt. Insgesamt umfasst dieses Gebiet etwa 27 ha.

2011 wurde der Bestand von 154 alten Obstbäumen mit 84 Jungbäumen ergänzt. Über eine Förderung der HIT-Stiftung wurden die Altbäume instant gesetzt. Die dazu notwendigen Pflegemaßnahmen führte der Renette Eifeler Obstwiesen e.V. durch. Bei der Nachpflanzung wurden Lokalsorten wie Rheinischer Winterrambour, Rheinischer Bohnapfel, Zuccalmaglio, Berlepsch, Gellerts Butterbirne, Clapps Liebling und Hauszwetschge gepflanzt. Durch den Vertragsnaturschutz mit der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. wird der Erhalt der Streuobstwiesen gefördert. Durch die Anlegung eines Feuchtbiotops konnte die Artenvielfalt, vor allem der Vogelwelt zusätzlich bereichert werden.

Themenweg Mechernich-Glehn:

Die Glehner Streuobstwiesen

Die Streuobstwiesen rund um die Ortschaft Glehn zeichnen sich durch ihre Arten- und Sortenvielfalt und durch ihre unterschiedliche Altersstruktur aus. Das diese Flächen bis heute erhalten blieben, verdanken wir dem teilweise ehrenamtlichen Einsatz der lokalen Streuobstinteressierten. Dieses Gebiet umfasst neben den Streuobstbereichen Mähwiesen und Weiden, Hecken und Waldstrukturen.

Themenweg

        

Der Streuobstlehrpfad Glehn bietet den Besuchern einen Einblick in die Sortenvielfalt, den Lebensraum, die Bewirtschaftung und Pflege der lokalen Streuobstwiesen. Durch die Streuobstwiesen bei Glehn wird das historisch gewachsene Landschaftsbild am Rande der Ortschaft ersichtlich und bietet sich in seiner einzigartigen Schönheit dem Besucher dar.

 

Themenweg Weilerswist/Erftauen:

Die Erftauen

Die Streuobstwiesen der Erftaue zeichnen sich durch ihre Arten- und Sortenvielfalt und durch ihre unterschiedliche Altersstruktur aus. Dieses Naturschutzgebiet umfasst neben den Streuobstbereichen ein Stillgewässer, Weieden, Brachen und Gehölze und wird von den Anwohnern als Naherholungsgebiet genutzt.

Themenweg

    

            

Der Streuobstlehrpfad Weilerswister Erftaue bietet den Besuchern einen Einblick in die Sortenvielfalt, den Lebensraum, die Bewirtschaftung und Pflege der lokalen Streuobstwiesen. Durch das Gebiet wird das ehemalige historisch Landschaftsbild am Rande der Siedlung ersichtlich und bietet sich in seiner einzigartigen Schönheit dem Besucher dar.

Lesen Sie hier

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Jennifer Thelen
J.Thelen@biostationeuskirchen.de
Tel.: 02486-950713
Steinfelder Straße 10
53947 Nettersheim

Weitere Info´s erhalten Sie über das:

LVR Netzwerk-Umwelt - Biologische Stationen im Rheinland.

Wer mehr über die heimische Kulturlandschaft und andere bedeutende Kulturgüter aus der Region erfahren möchte, wendet sich bitte an den Landschaftsverband Rheinland (LVR) oder nutze die neue Datenbank KuLaDig (Kultur Landschaft Digital) www.kuladig.de