Aktuelles

Senecioeinsatz am 15. Juni 2015

Kooperation der Biologischen Station im Kreis Euskirchen

mit der Garten AG der Gesamtschule Nettersheim-Blankenheim

 

 

Mitten im Baugebiet Hohental liegt ein ca. 1 ha großes eingezäuntes Wiesengelände, bestehend aus Kalksumpf mit seltenen Pflanzen- und Tierarten. Sie ist gemäß § 62 Landschaftsschutzgesetz geschützt.


. 18 Schüler haben auf der Landesfläche Kalksumpf Hohental geholfen.
. Erster Einsatz 2014
. Zweites Mal mit Wettstreit um die kleinste und größte Jakobskreuzkrautpflanze, die ausgerupft wurde
. allen Schülern und Mitarbeitern hat es so viel Freude gemacht, dass ein weiterer Einsatz am Montag,
    dem 22.06.2015 geplant ist

 

 

Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhards_pixelio

Jakobskreuzkraut: Senecio Jacobea

ist eine giftige Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler, auch als Jakobsgreiskraut bekannt. Die gesamte Pflanze ist nicht nur in frischem Zustand giftig, die Alkaloide werden auch nach Heu- und Silagebereitung nicht abgebaut. Sie verursachen Leberschäden, insbesondere bei Tieren. Sie ist schön anzusehen und scheint völlig ungefährlich. Das täuscht allerdings, denn das Jakobskreuzkraut enthält Alkaloide, die sich im Organismus zu Toxinen wandeln und sich dann vor allem in der Leber anreichern und chronische Krankheiten oder Krebs verursachen können. So können sie über die Nahrung von Tieren aufgenommen werden.


 

Beginn:
21.06.2015 - 14:00
Ende:
21.06.2015 - 17:00
Ort:
Bahnhof Dahlem

Wanderung zum Moor in der „Wasserdell“

bei Dahlem

Kurzbeschreibung:

Im Umfeld von Dahlem finden sich inmitten ausgedehnter Fichtenaufforstungen einzelne bemerkenswerte Zwischenmoor- und Feuchtheidefragmente, die trotz ihrer geringen Flächengröße zahlreiche charakteristische Tier- und Pflanzenarten dieser in der Eifel überaus seltenen Lebensraumtypen beherbergen. Im Rahmen einer ca. 4 km langen Wanderung wird mit der Wasserdell östlich von Dahlem das bedeutsamste dieser „Handtuchmoore“ aufgesucht. Neben der Ökologie der Zwischenmoore und Feuchtheiden stehen dabei natürlich die lebensraumtypischen Arten wie Torfmoose, Moorlilie, Sonnentau, Glockenheide, Hochmoorperlmuttfalter und Co. im Fokus der Exkursion. Auch auf die sog. „Kontaktgesellschaften“, insbesondere die Borstgrasrasen und die Fichtenforste im Umfeld wird eingegangen. Abgerundet wird die Exkursion durch Informationen zu den Bemühungen um den Erhalt und die touristische Erschließung der Moorbiotope der Nordeifel.

Anmerkung: bitte an festes Schuhwerk denken!  

Treff- und Endpunkt: Bahnhof Dahlem

Kontakt / Anmeldung: Info:Ralf Wilke (info@nabu-euskirchen.de)

Kosten: Kostenlos

Leitung: Dipl.-Biogeograf Stefan Meisberger, Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.

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Abschlussveranstaltung „Qualifizierungsinitiative Umweltpädagogik im Kreis Euskirchen

Projektabschlussveranstltung mit Zertifizierung

am Mittwoch, den 24.06.2015


Die Qualifizierung von Streuobstpädagoginnen und –pädagogen wurde Ende Juni 2015 vorerst abgeschlossen. Das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE) geförderte und vom Kreis Euskirchen ko-finanzierte Projekt hat in den letzten knapp zwei Jahren in der Region MultiplikatorInnen ausgebildet, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit „raus auf die Streuobstwiese“ nehmen. Diese positive Entwicklung wurde bei dieser offiziellen Abschlussveranstaltung in der Biologsichen Station mit einem Rück- und Ausblick vorgestellt. Zudem fand bei diesem Termin auch die Zertifizierung der TeilnehmerInnen des zweiten Forbildungskurses Streuobstpädagogik statt.